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Mehr Ausschreibungen in Frankreich gewinnen: CO2-Compliance in einen echten Projektvorteil verwandeln

Frankreich tritt in eine neue Phase der Solarentwicklung ein – eine Phase, die nicht nur durch ehrgeizige Kapazitätsziele, sondern auch durch zunehmend strenge Marktzugangsanforderungen gekennzeichnet ist. Prognosen der Netzbetreiber zufolge wird die Stromnachfrage bis zum Jahr 2035 voraussichtlich deutlich ansteigen; gleichzeitig legt das jüngste Mehrjährige Energieprogramm ein Solarziel von 48 GW bis 2030 fest und sieht Ausschreibungen im Umfang von insgesamt 2,9 GW bis zum Jahr 2028 vor. Für Projektentwickler und EPC-Dienstleister ergeben sich hieraus gleichermaßen Chancen und Herausforderungen.


Eine der kritischsten Markteintrittsbarrieren stellt die „Évaluation Carbone Simplifiée“ (ECS) dar – das französische Zertifizierungssystem zur Ermittlung des CO2-Fußabdrucks von Photovoltaikmodulen. Dieses System hat unmittelbaren Einfluss auf die Förderfähigkeit von Projekten – insbesondere im Rahmen öffentlicher Ausschreibungen – und verpflichtet die Hersteller dazu, transparente und verifizierbare Daten zu den Emissionen über den gesamten Lebenszyklus ihrer Produkte vorzulegen.